Rotes Meer

Und wieder einmal haben wir das T-Shirt mit dem Tauchanzug vertauscht und sind nach Safaga an das Rote Meer gereist. Das Meer hat noch immer nur 23°C aber das Wetter ist deutlich wärmer mit Temperaturen bis zu 31°C. Unsere Tauchtage haben wir mit einem Ausflug nach Kairo abgerundet, aber seht selbst.

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Das Heulen der Wölfe

03.02.2017

Ob ich es hören werde? Das Heulen der Wölfe?
Ich sitze wieder einmal am Flughafen München und warte auf den Abflug nach Warschau. Morgen soll es dann weiter gehen an die ostpolnische Grenze. Dort wollen wir vor allem Wölfe, Wisente und mit viel Glück auch Luchse vor die Kamera bekommen.

Die Bedingungen sind gut: es ist kalt, es liegt Schnee, es ist bald Vollmond und die Wölfe sind in der Paarungszeit. Dort, an der ostpolnischen Grenze, lebt eine gesunde Population. Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auch, die beiden polnischen Fotografen, die ich bei meiner letzten Reise dorthin kennengelernt habe, wiederzusehen. Ausgerüstet mit neuer Daunenjacke, Wollunterwäsche und dicken Winterstiefeln mache ich mich heute auf den Weg.

In Warschau angekommen beziehe ich mein Hotelzimmer für eine Nacht.
So ein kleines Zimmer hatte ich noch nie. Es ist so breit wie das Bett lang ist. Mit kleinem aber funktionellem Bad. Dafür viel Stauraum unter dem Bett und im Wandschrank und einem erstaunlich schnellen Internet.

Selbst das iPhone macht Zimmer größer als sie tatsächlich sind.

 

04.02.2017

Frühstück in Warschau…. 

….dann geht es weiter Richtung Osten. Dort sind heut -11° zu verzeichnen.
Beste Bedingungen wenn der Nebel erst mal weg ist. Obwohl: Wölfe im Nebel….. vielleicht wird man damit ähnlich berühmt wie mit Gorillas?

 

05./06.02.2017

Am Sonntag war es einfach nur kalt und bewölkt. Keine Tierbeobachtungen.

Am Montag das gleiche Spiel. Mittags hat es dann angefangen zu schneien, so daß wir am Nachmittag noch Wisente im Schnee fotografiert haben.

 

07.02.2017

Wir sind nach Biebrza gefahren. Es schneit. Ein paar einzelne Elche lassen sich blicken.
Mittags versuchen wir den Fischotter vor die Linse zu bekommen. Wir finden ihn, bauen auf und er wurde nicht mehr gesehen trotz recht guter Tarnung. Wahrscheinlich hat er für diesen Tag genug gejagt.

Früh am Morgen….

…und am Nachmittag.

 

08./09.02.2017

Es schneit und schneit und schneit. Gestern den ganzen Tag nichts. 

Das ist der Blick aus meinem Ansitz.

Heute am Vormittag im Schneetreiben sechs Hirsche. 

Mittags hört es dann langsam auf zu schneien. Es wird kälter. Das Thermometer ist jetzt um 21 Uhr bereits bei -15° angelangt. Morgen wird ein klarer Tag, also schon um fünf in den Ansitz. Abfahrt 4.30 Uhr, Frühstück 4.00 Uhr, Aufstehen 3.30 Uhr. Vielleicht bringt das Opfer ja was.

 

10.02.2017

Es ist kalt und ich sitze mal wieder im Ansitzwagen. Der Sonnenaufgang ist wunderbar. Aufgrund mangelnder Tiere fotografiere ich eben den Wald. Etwas unüblich mit der 600er Brennweite aber was solls.

Nachdem bis Mittag kein Tier bei mir vorbei geschaut hat, beschliessen wir, zum Sonnenuntergang an diesem herrlich klaren Tag die Wisente aufzusuchen.

Auf der Suche nach ihnen läuft uns noch ein Fuchs mit ausgeprägter Räude über den Weg. Er nimmt unser Auto kaum wahr, so sehr haben die Milben auch schon seine Ohren befallen.

 

Nach einer kleinen halbstündlichen Wanderung über tief verschneite Felder finden wir die Wisente dann schließlich.

 

11.02.2017

Und wieder 10 Stunden im Ansitz verharrt. Diesmal kamen wenigstens zwei Bussarde um die Mittagszeit vorbei.

 

12.02.2017

Ansitz mittags abgebrochen. Dann sind wir nochmal rausgefahren um die Wisente zu suchen. Diesmal habe ich mich mit der Videokamera versucht.

(Dazu später)

 

13.02,2017

Heute morgen Pirschfahrt im Auto. Ausser ein paar Rehen und Hirschen sowie einem Fischotter (war allerdings zu weit weg) nichts besonderes. Aktuell sind im Wald viele Holzarbeiten, so daß die Tiere nicht gern rauskommen. 

Die Richtung stimmt schon mal auch, wenn das hier ein Hund ist.
Heute Nacht werde ich einen Nachtansitz versuchen. Mal sehen ob sich etwas zeigt.

14.02.2017

20 Stunden Ansitz sind eine lange Zeit. Tatsächlich habe ich um 5.10 Uhr morgens Wölfe am Ansitz gehabt. Die sind allerdings nur durchgelaufen und bis ich die Videokamera fertig hatte waren sie weg. Aber: Sie sind da!

Dann kamen noch drei Füchse und ein Bussard. Zur Nacht haben die Wölfe dann angefangen zu heulen. Morgen Ansitz vier Uhr. Mal sehen was kommt.

 

15.02.2017

Heute war irgendwie „Tote-Hose-Tag“. Nichts, aber auch rein gar nichts hat sich gezeigt. Schön, daß wir auf dem Heimweg jede Menge frischer Spuren gefunden haben. Zwei Tage bleiben noch.

 

16.02.2017

Auch heute nicht viel passiert. Zwei Eichelhäher haben sich die Situation aus sicherer Entfernung angesehen und dann entschieden, doch nichts zu fressen. Schade.

 

17.02.2017

Letzter Tag. Früh wieder in den Ansitz. Bis Mittag passiert nichts. Dann der schon bekannte Fuchs. Bleibt richtig lang und jagt sogar, setzt sich richtig in Position. Leider weit rechts von mir und außerhalb der Schwenkweite meines Teles.  Also, Fernglas raus und geniessen.

Am Abend, gerade als ich abbauen wollte, steht plötzlich ein Elch auf der Lichtung und wandert langsam über die Wiese. Schön. Doch noch ein Tier zum Abschied. Plötzlich schnaubt es direkt vor meinem Ansitz. Noch ein Elch. Wir haben uns beide ein wenig erschrocken. Dann macht er einen kleinen Bogen und geht auch zügig über die Lichtung.

In der Nacht sind wir nochmal losgefahren in den Wald. Manchmal kann man sie eben nicht sehen, aber man kann es hören: Das Heulen der Wölfe.

 

 

Abschließend noch ein paar Gedanken zum Ansitzen:

Je nachdem, welches Tier man fotografieren möchte, ist Ansitzen mehr oder weniger erfolgreich, mehr oder weniger anstrengend. Wer daheim Rehe oder Hirsche beobachten möchte, wird im Ansitz (vorausgesetzt, die Tiere sind dort heimisch) relativ schnell erfolgreich sein. Ab und zu wird man auch mal einen Fuchs oder einen Greifvogel sehen. Schwieriger ist der Ansitz auf seltene und sehr scheue Tiere wie Luchs und Wolf.

Für alle Ansitze jedoch gilt: ES GIBT KEINE GARANTIE AUF ERFOLG !

Das sollte einem klar sein, wenn man so ein Unternehmen in die Tat umsetzt. Dann ist man auch nicht enttäuscht, wenn sich nach zwei Tagen noch kein Wolf gezeigt hat. Ansitz auf Tiere, die sporadisch über den ganzen Tag erscheinen können heißt auch: Sitzen über viele Stunden, in der Regel 10-12 !

Es bedeutet: an warme Kleidung denken denn Nicht-Bewegen lässt frieren, evt geruchshemmende Kleidung anziehen, genug Proviant mitnehmen, die berühmte Flasche mitnehmen (Mädels den Trichter nicht vergessen); denn wer einmal den Ansitz verlässt wird in der Regel in den nächsten Stunden nichts mehr sehen.

Natürlich ist man auch abhängig vom Wetter. Drei Tage Schneetreiben oder Dauerregen lässt viele Tiere im Wald bleiben. Auch in der Hitze eines Sommertages wird sich so schnell nichts zeigen.

Also: Erfolg braucht Geduld und stetige Wiederholung. Ich für meinen Teil werde es wieder versuchen einen Wolf oder Luchs vor die Kamera zu bekommen.

 

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Abgetaucht

Im Januar ist es kalt in Deutschland. Da fährt man gern einige Tage in die Sonne. Diesmal haben wir ein altes Hobby wiederbelebt: Tauchen. Nach 10 Jahren soll es endlich wieder unter Wasser gehen und natürlich muß da auch eine neue Außenhaut für die Nikon her. 

Wir fliegen an das Rote Meer, besser gesagt nach Safaga. Dort sind wir früher oft getaucht und kennen die Riffe. Tagsüber hat es angenehme 22°C aber es geht ein kalter Wind, besonders auf dem Meer. Nachts wird es empfindlich kühl.

Insgesamt hatte ich mir das alles einfacher fortgestellt. Nach 10 Jahren Karenz hat es doch ein wenig gedauert, bis ich die Ruhe unter Wasser wieder gefunden hatte. Dann ist so ein neues Unterwasserequipment auch gern mal anfällig gegen Fehlbedienung. 
Erster Tauchgang: Blitz geflutet. Zweiter Tag: Hausriff. Habe zwar einen Adlerrochen gesehen, da man aber unter Wasser nicht mit dem Tele arbeiten kann gibt es kein Bild. Dritter und Vierter Tag: Keine Tauchgänge wegen Ohrenproblemen. Fünfter Tag: Panorama Riff Steilwand, Juchu! Blitz arbeitet nicht wegen eines feuchten Kontaktes, wie sich später herausstellt. Letzter Tag: Beim ersten Tauchgang arbeitet der Blitz, aber nicht immer. Oft komme ich nicht nah genug heran um das Weitwinkel wirklich gut zu nutzen. Beim zweiten Tauchgang versagt der Blitz trotz frischer Akkus; wieder ein feuchter Kontakt. Werde mir jetzt doch die Original-Blitze kaufen und dem Problem auf den Grund gehen. Alles in Allem fällt die Ausbeute nicht so aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. 

Es ist eben doch ein komplett andere Art des Fotografierens und man muß nebenbei auch noch tauchen. Dann ist da noch die Strömung, die einen oft genug vom begehrten Objekt entfernt. Ich habe noch die Worte im Kopf: „Warte, bis der Fisch den Mund aufmacht und dann drückst Du ab.“
Na toll, dann bin ich aber schon ein Meter weiter getrieben. 

Aber der nächste Tauchurlaub ist geplant und es kann nur besser werden.

Hier dennoch eine kleine Auswahl aus dem Roten Meer:

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Kalenderbilder 2017

Ab sofort sind die einzelnen Monatsbilder des Kalenders für 2017 als Kunstdrucke erhätlich.
Schaut doch mal rein.

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Dumela Botswana – Teil 4: Khama Rhino Sanctuary

Mehr Bilder gibt es hier.

16.10.16

Das Khama Rhino Sanctuary wurde gegründet um die Nashörner in Botswana effektiv schützen zu können. Alle verbliebenen Breitmaul- und Spitzmaulnashörner wurden hierher gebracht um ihnen eine neue und sichere Heimat zu geben.

Das gesamte Gelände ist von hohen Wachtürmen umgeben und auf jedem Gamedrive trifft man Ranger, die ihre Aufgabe hier sehr ernst nehmen.

Nachdem wir unser Camp inspiziert haben wollten wir uns ein Bad im Pool gönnen. Aber leider war der Pool schon besetzt.

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Ein altes Spitzmaulnashorn stattet dem Pool und dem Restaurant täglich einen Besuch ab um dort zu relaxen.

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Am Abend dann ein erster Gamedrive. Wir finden tatsächlich Breitmaulnashörner. Aber auch liebestolle Gazellen.

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Am Abend beschliessen wir dann einmal nicht selbst zu kochen und im Restaurant zu essen. 

Die Nacht wird stürmisch und unruhig. Aber am nächsten Morgen sind die Wolken weg. 

 

17.10.16

Gleich am Morgen starten wir zu den Wasserlöchern. Aber es ist nicht viel los.

 

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Dumela Botswana – Teil 3: Nxai Pan und Khubu Island

Mehr Bilder gibt es hier.

13.10.16

Am Morgen packen wir wieder unseren Kalahariferrari und sagen Goodbye zum Discovery B&B.

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Dann machen wir uns auf den Weg in die Nxai Pan. Diesmal wird an der Vetenary Fence Control unsere Kühlbox akribisch nach Fleisch durchsucht. Natürlich haben wir keines drin.

Gegen Mittag treffen wir uns dann am Gate wieder mit unseren Freunden, die direkt aus Rakops kommen. Die Einfahrt in den Park ist ausschließlich echten 4×4-Geländewagen gestattet. Wir sehen, wie ein Fahrzeug abgewiesen wird. Dann fahren wir hinein und wissen auch bald warum. Die Strecke ist ausgesprochen tiefsandig und wir fahren uns beide kurz fest. Ok, wir brauchen keine Sandbleche und kommen mit der „kleinen Gruppe“ wieder raus, aber es ist bzgl Sand schon die anspruchsvollste Strecke bisher. Die Nacht verbringen wir in Baines Baobab. Am frühen Nachmittag kommen wir an unserem Camp an. Direkt an der Pan gegenüber Baines Baobab.

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Zum Abend-Gamedrive fahren wir an das Wasserloch der Nxai-Pan. Die Fahrt dauert fast eine Stunde. Leider kann man das Auto nur gegen das Licht stellen, eine andere Zufahrt ist nicht möglich. So beobachte ich die Elefanten und die kämpfenden Gnus und verzichte auf Fotos.

In der Nacht experimentieren wir mit Langzeitbelichtungen im Mondlicht. Die Pfanne wirkt im Mondlicht geradezu surreal.

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14.10.2016

Da wir zum Wasserloch fast eine Stunde Fahrt haben, beschliessen wir in den ersten Morgenstunden die Baobabs zu fotografieren. Immerhin sind sie sehr alt und Baines Baobab ist ja auch ein berühmter Ort in Botswana.

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Dann nehmen wir die lange Fahrt zur Nxai Pan noch einmal in Angriff.

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Wir fahren einmal um die Nxai Pan herum, sehen aber nicht mehr viel Zu heiß ist es schon wieder.

Nach einem Frühstück fahren wir wieder durch die tiefen Sandpassagen an das Gate. Gegen Mittag treffen wir an unserem Camp „Planet Baobab“ ein. Hier müssen wir dann feststellen, daß unsere Kühlbox nun gänzlich den Geist aufgegeben hat und geniessen ein 25°C warmes Bier. Nach mehreren Telefonaten mit unserem Vermieter steht fest, daß am nächsten Tag der Mechaniker mit einer Kühlbox im Gepäck kommt. Wir spannen den Rest des Tages im Pool aus.

 

15.10.16

Am Morgen kommt dann tatsächlich unsere neue Kühlbox. Nach einer Stunde ist alles um- und eingebaut und wir machen uns auf den Weg nach Khubu Island. Wir haben uns eine Route direkt über die Salzpfanne ausgesucht. da es noch nicht geregnet hat, ist die Pfanne noch befahrbar.

Anfangs geht es durch dichte Dornensavanne. Der Weg ist sicher lange nicht mehr befahren worden. Wir halten uns an unser Navi…….

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…aber es führt uns immer dichter in den Busch.

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Irgendwann kommen wir dann wieder in freieres Gelände…

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und stehen dann irgendwann mitten auf der Netwe Pan. 
Es ist überwältigend. Wo man hinschaut nur weißer Sand.

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Ganz in der Ferne kann man in der flirrenden Hitze einen Strauß ausmachen. Er stolziert in aller Ruhe mitten über die heiße Pfanne.

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Nach einer kleinen Insel kommen wir dann an die nächste Pfanne, die Sowa Pan.

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Der Reiseführer hat nicht zu viel versprochen. Diese Pfannen sind einfach großartige Landschaft.

Nach dieser Pfanne geht es dann durch den Vetenary Fence auf die Insel. Immer wieder großartige Baobas in der Dornensavanne.

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Unser Camp ist leider der Pfanne abgewandt und so können wir sie nicht im Mondlicht sehen. Aber auch rund um unser Auto ist was los und in der Nacht können wir zumindest den Vollmond bewundern. es ist taghell.

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16.10.16

Noch in der Morgendämmerung, der Mond steht noch am Himmel, machen wir uns auf und fahren auf die Pan hinaus, um Khubu Island in der aufgehenden Sonne zu fotografieren.

Auf der einen Seite der Mond…

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…auf der anderen Seite geht die Sonne auf.

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Mit dem Stativ geht es jetzt immer an der Pan entlang. Ich kann mich an den ganzen Motiven gar nicht satt sehen, so sehr fasziniert mich diese Gegend.

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Und dann ein Frühstück mitten auf der Pan. Welch ein Luxus.

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Die Weiterfahrt von Khubu Island führt wieder über die Pfanne. Sie ist hier mit grünen Steinen übersät.
Nach einiger Zeit verlassen wir die Pfanne wieder um fahren durch Buschland.

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Auch hinter dem Mahgkadigkadisee führt der Weg wieder durch Buschland.

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Er ist stark ausgefahren.

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Nach ungefähr zwei Stunden haben wir wieder Teer unter den Reifen und erreichen nach kurzer Zeit Lethiakane. Hier füllen wir Vorräte und Treibstoff noch einmal auf. Dann geht es weiter, immer vorbei an den gigantischen Diamantenminen, die man in einiger Entfernung sieht.

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Endlich erreichen wir am frühen Nachmittag unseren letzten Nationalpark, das Khama Rhino Sanctuary.

 

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Dumela Botswana – Teil 2: Die Kalahari

Mehr Bilder gibt es hier.

08.10.2016

Wir fahren nach Rakops um noch einmal zu tanken. Das war zumindest unser Plan. Aber in Rakops gibt es schon seit Monaten keinen Diesel mehr und so sind wir gezwungen noch einmal 40km weiter zu fahren und tanken in Mopipi. Dann die 40km wieder zurück und wir biegen Richtung Kalahari ab. Am Nachmittag stehen wir dann am Gate und nach weiteren 20km erreichen wir dann endlich die Einfahrt zum Deception Valley. Zwischenzeitlich ist Wind aufgekommen; Windhosen mit entsprechend viel Sand nehmen uns immer wieder die Sicht.

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Auf dem Weg zu unserem Camp in der Sunday Pan werden wir noch Zeuge, wie ein Honigdachs fast die ganze Pan auf der Suche nach Fressbarem umgräbt. Dabei lässt er sich von Nichts und Niemandem stören.

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09.10.16

Gleich in der Früh fahren wir in die Leopard Pan. Doch wir werden gleich durch den Honigdachs vom Vorabend gestoppt. Er buddelt schon wieder fleissig (oder immer noch?).

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Bald darauf gesellt sich auch ein Schakal hinzu, den wir im weichen Morgenlicht fotografieren können.

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In der Leopardpan angekommen sehen wir eine Gepardin mit drei Jungtieren. Sie spaziert ganz gelassen am Rande der Pan entlang.

Auf unserer Weiterfahrt sehen wir in einiger Entfernung auch noch einen männlichen Geparden.
Außerdem begegnet uns eine Löffelhundfamilie und Schakale.

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Die Weiterfahrt in das Passarge Valley gestaltet sich unspektakulär.

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Am Abend besuchen wir noch das Passarge Wasserloch und können Schakale beim Trinken beobachten.

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10.10.16

Endlich eine typisch kalte Kalahari-Nacht. Erfrischt klettern wir am frühen Morgen aus unseren Zelten und machen uns noch in der Dämmerung auf zum Wasserloch. Hier treffen wir auf vier  Löwinnen, drei davon noch jung und verspielt. Sie balgen fast wie Löwenwelpen. Unser Grill, der an der Hecktür des Autos am Ersatzrad befestigt ist, interessiert sie besonders. Zum Abschied geben sie dann noch ein echtes Löwenkonzert!

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Als die Löwinnen ausser Reichweite sind, kommen nach und nach die Schakale an das Wasserloch. Insgesamt zählen wir acht Schakale zur gleichen Zeit. Ein beeindruckendes Bild.

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Als die Sonne weiter klettert und die Temperatur schon wieder steigt, geht es weiter. Unser nächstes Ziel heißt Letihau. Wir kommen gut voran als plötzlich vor unseren Autos ein Stachelschwein läuft. Es bevorzugt auch den Weg statt der Büsche und will uns erst nicht vorbei lassen.

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Auf unserem weiteren Weg entdecken wir auch immer wieder Löffelhunde. Sie sind sehr scheu und oft nur aus großer Entfernung zu fotografieren. Löffelhunde leben paarweise und sind monogam.

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Mit ihren schwarzen Masken erinnern sie mich immer ein bisschen an die Panzerknacker.

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Bevor wir nach Letihau fahren, machen wir noch einen Umweg über die Piper Pan. Der Weg ist beschwerlich und so kommen wir nur langsam voran. Doch es lohnt sich. Die unendliche Weite dieser riesigen Pan ist einfach beeindruckend. Am Wegesrand sitzt dann auch eine Kapohreule.

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Mittags kommen wir dann im Letihau Camp an. In der Nähe findet sich ein kleines Wasserloch, zu dem wir abends fahren. 

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Hier ist ein Löwe am Wasserloch, dessen einzige Aktion darin besteht, seinen Schlafplatz zu wechseln.

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Die restliche Zeit döst er vor sich hin und lässt sich nicht einmal von zwei Schakalen stören, die sich hinter seinem Rücken an das Wasserloch heranschleichen.

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Ein ereignisreicher Tag geht zu Ende. Wir lassen ihn bei einem Lagerfeuer ausklingen.

 

11.10.16

Heute machen wir uns auf den Weg zu unserem letzten Camp in der Kalahari. In der Früh fahren wir noch einmal am Wasserloch vorbei. Der Löwe ist weg, nur die Schakale sind wieder da.

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Unser Weg führt uns durch das berühmte Deception Valley. Hier haben Marc und Deliah Owen viele Jahre gelebt und geforscht. Ihr Buch „Cry of the Kalahari“ habe ich nur so verschlungen.

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Mittags kommen wir dann im Kori Camp an. Unser Mittagessen wird argwöhnisch beobachtet. Vielleicht fällt ja was ab. Und tatsächlich. Wir stellen eine kleine Schüssel mit Wasser hin, denn Wasser ist hier Mangelware.

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Und es dauert nicht lange, bis sich der erste Gast traut.

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Dann werden es mehr…..

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…..und mehr.

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Dann kommt unser Hauptdarsteller. Er muß aber erst mal die Kameraeinstellung prüfen.

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Dann wird es den Vögeln zu viel……

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…und sie übernehmen wieder.

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Nach diesem kleinen Wildnis-Abenteuer am Mittag fahren wir dann am Abend in die Deception Pan. Hier habe ich vor Jahren einen Geparden gesehen.

Diesmal sehen wir Löffelhunde, ein Sekretärpärchen und im Abendlicht eine balzende Riesentrappe. Der schwerste flugfähige Vogel.

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Dann beschließen wir, auf den Sonnenuntergang zu warten und in der Deception Pan unseren Sundowner zu geniessen.

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Unser letztes Lagerfeuer in der Kalahari haben wir dann noch richtig genossen.

 

12.10.16

Am nächsten Morgen fahren wir dann wieder in die Leopard Pan. Unsere Kalahari Runde ist wieder am Anfang angekommen und so haben wir auch die Gepardin mit ihren drei Jungen wieder gesehen. Sie hatten blutige Schnauzen und Pfoten. Von der Beute war allerdings nichts mehr zu sehen aber wir konnten sicher sein, daß es ihnen gut geht. Übermütig haben sie gespielt.

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Gegen Neun Uhr frühstücken wir und fahren dann wieder zum Gate um den Weg nach Rakops anzutreten. 

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Unglücklicherweise lässt sich unsere Hecktür nun gar nicht mehr öffnen. Es ging schon die letzten Tage schwer. Der Sand und Staub hier haben dem Schloß den Rest gegeben. Nach einigen Telefonaten ist dann klar: wir müssen zurück nach Maun und das Auto reparieren lasse. Unsere Freunde bleiben derweil in der Rakops River Lodge und wir treffen uns morgen am Gate zur Nxai Pan.

Also, nochmal den letzten Sprit aus den Ersatzkanistern getankt und ab auf die Strasse. Wir hoffen bis um zwei in Maun zu sein. Die lange gerade Teerstrasse ermüdet uns. Aber was ist das: eine Fata Morgana? Nein, es sind tatsächlich Elefanten die da weit vor uns die Landstrasse überqueren. 

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Die Werkstatt in Maun hatte einige Probleme mit unserer Tür, aber nach gut zwei Stunden war die Tür wieder drin und das Schloß funktioniert. Für die Nacht hat uns wieder die Wirtin vom Discovery Bed & Breakfeast aufgenommen. Sie hat noch ein Zimmer für uns gefunden und wir sind froh, wieder hier zu sein. Wir nutzen den Tag um unsere Tanks aufzufüllen, einzukaufen und nochmal bei den Beef Boys vorbeizuschauen. Am Abend gehen wir dann im Audi Camp essen und gönnen uns ein Steak. Wunderbar.

Wie es weitergeht? Hier.

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Dumela Botswana – Teil 1: Chobe, Moremi und der Boteti

Mehr Bilder von dieser Reise findet Ihr hier.

29.09.2016

Es ist wieder einmal soweit. Die Taschen und die Ausrüstung sind gepackt, unser Flug mit Turkish Airlines über Istanbul nach Johannesburg startet bald. Hoffentlich alles dabei, alles erledigt?

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Dorthin, wo ich meine ersten Safarierfahrungen in Afrika gemacht habe. Ob ich noch alles wieder erkenne? Wie werden die Straßenverhältnisse sein? Diesmal fahren wir selber mit einem Land Rover. Zum ersten Mal bin ich auf mich selbst als Spotter angewiesen. Ob es klappt?

 

30.09.2016

Johannesburg. Nach einem ruhigen Flug sind wir am frühen Morgen in Johannesburg gelandet.
Und da war es wieder, dieses Gefühl von „nach Hause kommen“. Das Gefühl, daß jedesmal da ist, wenn ich in Afrika lande. Vielleicht ist es einfach nur das Wissen um eine aufregende und schöne Zeit die folgen wird.

Jetzt sitzen wir im Café und warten auf die Beiden, mit denen wir unterwegs sein werden. In ein paar Stunden fliegen wir dann nach Kasane in Nord-Botswana. Dort übernehmen wir unsere Jeeps, kaufen alles Nötige für die ersten Tage ein und beziehen unser erstes Nachtlager im Senyati Wilderness Camp.

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01.10.2016

Erster Tag Safari. Begrüsst werden wir von einem herrlichen Sonnenaufgang.

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Nachdem wir noch die restlichen Einkäufe getätigt und die Wagen aufgetankt haben, geht es in den Chobe Nationalpark. Da wir noch ein wenig erledigen mussten, kommen wir erst spät an, sehen aber doch noch das ein oder andere. Eine Begegnung der besonderen Art hatten wir mit einem jungen Elefantenbullen. Nachdem schon fast die ganze Gruppe an uns vorbeigegangen war, kam er auf unser Auto zu und betrachtete es aufmerksam. Er stand direkt am Kühler und betastete unser Auto mit seinem Rüssel. An ein Starten des Motors war nicht zu denken, obwohl er keinerlei Drohgebärde machte. Ich glaube, er war einfach nur neugierig.

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Nach einem heißen und staubigen Tag in Chobe haben wir dann abends unser nächstes Camp bezogen, das Mwandi-View-Camp. Hier sitzen wir noch auf der Terrasse und lauschen in der Dunkelheit den Hippos und Hyänen.

 

02.10.2016

Heute brechen wir auf nach Savuti. Anfangs geht es noch über Teerstrassen, dann geht es nur noch auf Sandpisten weiter. Anfangs lässt sich die Piste gut fahre, dann wird der Weg zeitweilig sehr beschwerlich, mit 20 km/h schaukeln wir über buckelige Sandpisten dahin. Durch die lange Trockenheit sind die Pisten teilweise tief ausgefahren.

Aber dann ist auch das ohne Pannen geschafft und wir kommen am Savuti-Gate an. Dort treffen wir auf Berliner die uns erzählen, die Wege in Savuti wären schlimm und nur schwer zu fahren. Wie sich später herausstellt, waren die Wege nichts im Vergleich zu der Sandpiste, die wir nach Savuti schon hinter uns gebracht hatten. Am Abend haben wir uns noch oft gefragt, wie lange sie wohl geschaufelt haben mögen, denn ihre Autos waren deutlich weniger für das Gelände geeignet als unsere beiden. Auf dem Weg zu unserem Camp haben wir dann noch zwei Elefantenbullen beim Trinken beobachtet._dsc4741

Wer sich ein Bild davon machen möchte, mit welchem Minimalismus sich die Tiere in der Hitze bewegen, sollte sich den nächsten Film anschauen. Aber Achtung: Nicht einschlafen dabei!

Das Savuti Camp selbst ist soweit ok, sehr einfach für den Preis. Aber es hat halt noch seinen Ruf aus alten Tagen. Leider ist der Savuti, der bei unserem letzten Besuch vor 3 Jahren noch Wasser geführt hat, absolut trocken. Auf unserem Abend-Gamedrive finden wir dann doch noch Savuti-Löwen.

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Aber auch die erste Riesentrappe zeigt sich im Abendlicht.

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Kurz bevor wir ins Camp zurückfahren, statten wir den Löwen noch einen Besuch ab. Jetzt stehen sie auf und die beiden Löwinnen ziehen mit dem Nachwuchs ein paar meter weiter in die offenen Savanne.

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Der Morning-Game Drive beschert uns die ersten Gnus, die auch noch übermütig in der frischen Morgenluft zu Galoppieren anfangen. Dieses Mal sind wirklich viele Gnus hier. Sie scheinen mir ein wenig kleiner zu sein als in der Masai Mara.

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Auf dem Weg in den Süden fahren wir noch an ein Wasserloch. Hier vergnügt sich ein Elefantenbulle und trinkt eine gefühlte Ewigkeit.

Als wir frühstücken taucht plötzlich ein Schakal auf, der sich ein Stück von einem Riss ergattert hat. Schnell trabt er mit seiner Beute an uns vorbei.

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Dann fahren wir langsam weiter in Richtung Moremi North Gate. Wie gewohnt passieren wir ewig viel abgefressene und von Elefanten verwüstete Mopanewälder,

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bis wir endlich nach langer Fahrt das North Gate Camp im Moremi / Kwai erreichen. Wir fahren wieder über die Brücke wie vor drei Jahren, diesmal jedoch in die andere Richtung und Andreas fährt selbst.

Unser Campingplatz liegt sehr idyllisch direkt am Kwaiufer.

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Der Abend-Gamedrive bringt uns ausser schlafenden Löwen noch eine ganze Menge anderer Tiere. Am späten Abend sehen wir noch eine Hyäne und beschließen, am Morgen noch einmal hierher zurück zu kommen um nach ihr zu schauen.

 

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Am Abend klettern wir dann früh in unsere Dachzelte, da uns die Hippos schon recht früh vom Lagerfeuer vertreiben. Auch eine Hyäne besucht über Nacht unser Lager.

 

04.10.16

Am nächsten Morgen um 5.30 Uhr geht es weiter. Wir sehen Tüpfel-Hyänen und Zebras auf dem Morning-Game Drive. Die Hyänen verschwinden allerdings sehr schnell in die Büsche.

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Dann geht es weiter Richtung Westen, das Tagesziel ist Third Bridge. Frühstück gibt es an den Hippopools. Die Hippos sind eher träge in der Hitze; ab und zu reißt eines sein Maul auf aber zu größeren Streitereien lassen sie sich bei 35 Grad im Schatten nicht hinreissen.

 

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Film Hippopool

Vor Third Bridge machen wir in Xakanaka noch einen Abstecher an die Paradise Pools._dsc4916

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Das Gebiet ist verwunschen und bietet uns viele Wasserdurchfarten, zT bis zur Motorhaube. Das gibt uns die Möglichkeit die Autos mal wieder zu waschen. 😉

 

Der weitere Weg zur Thirdbridge zeigt sich schwierig. Ein paar Kilometer vor dem Ziel kommen wir an eine Furt, die zu durchqueren ist. Allerdings steckt vor uns ein Ford im Wasser fest, der von dem schmalen, flacheren Bereich in das tiefe Wasser abgerutscht ist. Mit Hilfe unserer Winde ziehen wir ihn raus und beschließen den sehr viel längeren, aber trockenen Weg über Fourth Bridge zu nehmen.

Film Wasserrettung

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Der abendliche Gamedrive bringt dann nicht mehr viele Tiere; ein Wasserbock steht direkt an unserem Weg. Im Camp haben mittlerweile die Paviane randaliert und einen Seitenspiegel des zurückgelassenen Toyotas zerstört.

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05.10.2016

Bevor wir heute morgen zum South Gate aufbrechen, machen wir noch eine frühe Runde über Mboma Island. Gleich hinter dem Camp kämpfen die Zebras übermütig in der Kühle des noch jungen Morgens. Dann immer wieder Löwenspuren im weichen Sand. Nach fast einer Stunde Fahrt biegen wir um eine Kurve und da liegt er vor uns: ein stattlicher Löwe mit schwarzer Mähne. Er wärmt sich in der Morgensonne.

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Wir setzen unserer Runde fort. Die gesamte Spitze der Insel ist einem Feuer zum Opfer gefallen. Überall verbrannte Bäume und verbrannter Boden. Teilweise schwelt das Feuer noch.

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Auf dem Rückweg zum Camp keine weiteren Besonderheiten mehr. Dann starten wir zum South Gate. Wir kommen an ein paar Hippo Pools vorbei: die Tiere liegen träge im Wasser, ab und zu mal etwas Gerangel. Es ist schon um 10 Uhr vormittags mit 35 Grad viel zu heiß.
Wir machen einen Abstecher zu den Xinipools und versuchen einen kleinen Rundweg zu fahren. Leider entpuppt sich dieser als Sackgasse. Alle Versuche, wieder auf den Hauptweg zu kommen scheitern; wir fahren wieder zurück.
Das South Gate Camp gehört zu den ungemütlichen Camps. Man hat hier keinen eigenen Platz, sondern nur ein Areal und er ist auch ansonsten nicht gepflegt.
Auf unserem Abend Game Drive erkunden wir die Blackpools. Leider bleibt uns nicht viel Zeit, da die Anfahrt recht lang ist. Hier sollte man sicher einen Tag länger einplanen, um diese schöne Landschaft komplett zu sehen. Heute zeigen sich nur wenig Tiere: ein paar Zebras, Giraffen, Krokodile, Impalas; die üblichen Verdächtigen. Ganz in der Dämmerung zeigt sich tief im Busch noch der Kopf eines Leoparden. Aber es ist schon fast dunkel und wir müssen uns beeilen rechtzeitig im Camp zu sein.

 

06.10.16

Heute heißt es erst einmal ausschlafen. Zum Frühstück haben wir dann geflügelte Gäste die mit allen Mitteln versuchen in unser Auto einzusteigen.

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Am Vormittag verlassen wir den Moremi NP und nehmen Kurs auf Maun.
Die Hälfte des Weges ist eine üble, mit vielen Löchern durchsetzte Sandpiste. In Maun angekommen füllen wir unsere Vorräte wieder auf. Natürlich besuchen wir auch wieder den uns schon bekannten Bottlestore Batemans, der uns vor drei Jahren die wichtigste Regel für eine Safari mit auf den Weg gegeben hat: „Don’t spoil a Safari by running out of Alcohol!“
Auch den BeefBoys statten wir einen Besuch ab. Wer in Maun Fleisch einkaufen will, ist hier gut aufgehoben. Nachdem auch der Tank unseres Landis wieder aufgefüllt ist, verbringen wir den Rest des Tages im Pool unserer Lodge, dem Discovery Bed & Breakfeast. Es ist hier ein kleines blühendes Paradies unter familiärer Führung.

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07.10.16

Nach einem ausgiebigem Frühstück führt uns der Weg weiter nach Khumaga im Makgadikgadi NP. Vorher unternimmt ein Teil unserer Gruppe noch einen Rundflug über das Okavangodelta, während ich versuche im Internet-Cafe Red Monkey zu bloggen. Aufgrund der unsagbar schlechten upload-Raten ist ein Blog jedoch nicht möglich.

Nachdem wir ohne weitere Probleme den Vetinary Fence passiert haben, kommen wir auch bald in Khumaga an wo uns eine Fähre im afrikanischen Stil sicher über den Boteti bringt. Das Camp ist sehr sauber, die Sanitäreinheiten gepflegt. Am Gate bekommen wir auch Auskunft, wo zur Zeit Tiere zu sehen sind. Also machen wir uns am Abend auf an das Boteti-Ufer. Durch teilweise tiefsandige Pisten arbeiten wir uns vor bis hinunter zum Ufer, wo wir dann auch auf ein Löwenrudel stoßen. Im weiteren Verlauf stoßen wir dann auch auf Elefanten, die unsere Autos nicht wirklich akzeptieren wollen. Vorsichtig entfernen wir uns. Am Abend beschließen wir, am nächsten Morgen die Löwen wieder aufzusuchen.

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08.10.16

Gleich in der ersten Dämmerung brechen wir unsere Zelte ab und machen uns auf den Weg. Und tatsächlich: am Ufer des Flusses finden wir die Löwen wieder. Zunächst nur die beiden Männchen, weiter  oben in der Fahrspur dann den Rest des Rudels im schönsten Morgenlicht.

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Nachdem sie sich in das Dickicht verzogen haben fahren wir wieder an das Ufer. Wir sehen noch Zebras und Giraffen beim trinken und jede Menge Marabus und Geier.

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Gegen 9 Uhr verlassen wir, nach einem Frühstück, den Park. Die Fähre soll uns wieder zurückbringen. Nachdem der Toyota sicher das andere Ufer erreicht hat, sind wir an der Reihe. Dummerweise hat zwischenzeitlich der Wind aufgefrischt und wir treiben ab. Mit vereinten Kräften gelingt es, die Fähre wieder an die Anlegestelle zu bringen.

Nach diesem kleinen Abenteuer setzen wir unseren Weg fort um im 90km entfernten Rakops noch einmal Sprit aufzunehmen für die Kalahari-Tour.

Hier geht das Abenteuer weiter.

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Masai Mara 2016

11.03.2016-19.03.2106

Es ist wieder soweit. Eine neue Reise in die Masai Mara beginnt. Ich bin schon sehr gespannt, was sich alles so getan hat seit dem letzten Besuch.

Flug Amsterdam

Nach einem kurzen Flug sitze ich mit einem unserer Teilnehmer in der Lounge des Schipohl Airports in Amsterdam.

Flug Amsterdam Lorenz

Heute Abend stoßen noch Barbara und Dieter zu uns, dann geht es mit dem Nachtflug der Kenya Air (im Hintergrund zu sehen) nach Nairobi, wo wir dann morgen vormittag weiter fliegen in die Mara.

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Ausgeruht landen wir am frühen Morgen in Nairobi, Kenyatta International Airport. Die Dreamliner der Kenya Air sind wirklich komfortabel, der Service gut und die Maschinen machen einen gepflegten Eindruck.
Am Wilson Airport in Nairobi treffen wir dann noch Burkhardt und Norbert, womit unser Team wieder komplett ist.

Dieses Mal fliegen wir in die Mara und tauschen 6 Stunden Autofahrt gegen 1 Stunde Flug ein. Gut auf dem Airstrip gelandet haben uns schon Uwe Skrypzcak und unsere Fahrer Joseph, Bernhard und Moses empfangen. Auf dem Weg zur Lodge wartet die erste Überraschung: Ein Nashorn, und es ist überhaupt nicht scheu; eher ein wenig angriffslustig.

Rhino

Auf der Abendsafari statten wir dann Blacky und Lipstick einen ersten Besuch ab. Wir sollen die beiden stattlichen Löwen in diesen Tagen noch öfter sehen.

Es waren sehr ereignisreiche Tage in der Mara. Ein paar Eindrücke und auch das „making of“ folgen in den nächsten Bildern. Mehr Aufnahmen finden sich (wie immer) in der Galerie.

 

Loewnbaby trinkt

Dieter

 

Uwe1

Barbara1

Spielkatzen2Bernhard1

Leokopf

Bahati2

JeepLugger

Storch

Musiara1

Moses1

Topi

 

Sunrise Elefant

Elefantendaemmerung

Hyaene

Mousebirds

ThePack2

Mara

Notch

Loewin Notch

Team1

Elefant Notch

sundowngeier

Sundowner1

 

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Tierparkimpressionen

Am Sonntag hat blendenzauberei eine kleine Stippvisite in den Tierpark Hellabrunn (München) gemacht. Es war kalt, aber es war schon so einiges los.

 

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